... Sternentore ...

Pauliberg und dahinter die Unendlichkeit. Der erste Besuch der Huts auf unserer Erde fand 11 000 vor Christus statt. Das Pionierteam fand die später kolonisierte Gegend in einem eiszeitlichen Zustand vor. Im Winter eis- und schneebedeckt, wüteten kalte Stürme. In den nahen Alpen befanden sich noch massive Gletscherzungen. Im Juli und August taute der Boden auf. Niedere Gewächse zeigten sich. Um 9200 vor Chr. gab es einen schlagartigen Temperaturanstieg. Heidriegel, Bucklige Welt, Pauliberg (ein ehemaliger Vulkan) lagen nun längere Zeit von Schnee und Eis befreit in einer zauberhaften Schönheit vor den Augen der nebenirdischen Besucher, die wiederholt diese Region beflogen. Vom Semmering bis Steinberg – Dörfl zog sich eine  reinweiße Quarzitlinie. Die geologische Karte definiert dies als Semmering – Quarzit. Schönheit und elektrisches Verhalten von Quarzit und Basalt ließen die Huts die Entscheidung treffen, genau hier zu kolonisieren.Der Pauliberg schob sich als sanfter Vulkan genau in der Quarzitlinie nach oben. Die unten gezeigte Simulation zeigt ihn in seinem Entstehungsprozess.



Die Lava floss in der Form eines riesigen  „L“ zu Tale. Das schnell erkaltende dunkle Ergussgestein stellte zum ewig langen Erkaltungsprozess des weißen Quarziten einen idealen Gegensatz dar. Dies konnten die Huts für ihre elektrischen Wissenschaft genial nutzen. Sie verwendeten die Ressourcen praktisch als riesigen, Elektrizität erzeugenden Generator. Stellenweise bestrichen sie den weißen Quarzit auf Südhängen mit einer speziellen dunklen Farbe. Das Gestein wurde in der Sonne brennheiß. Die gespeicherte Wärmeenergie wurde auf verschiedene Arten transformiert oder genutzt. Huts Dimensionstore waren in ihrer Funktion durch Basaltgestein begünstigt. So entstand ihr „Dimensionstransferbahnhof“ am Pauliberg. Die kommende Bilderfolge betrifft den Pauliberg um 9222 vor Christus unserer Zeitrechnung und sind am Hutszentralplanet im Wissenschafts – Kolonialisierungszentrum dargestellt. Die Pionierschiffe der Huts kamen über den polaren Zugangsweg (Beschreibung im anderen Kapitel). Sie schnitten den Basalt elektrisch und levitierten die oft mehrere Tonnen schweren Steinquader durch unhörbare Töne in die gewünschten Anordnungen. Auch nutzten sie die natürlichen Hohlräume, die durch Gasblasen in der erkaltenden Lava entstanden waren.






Noch heute finden sich rund um den Pauliberg vollkommen glatt geschnittene Basaltquader. Natürliche Erosion konnte rätselhafterweise keinen Einfluss auf sie nehmen. Auch gab es viele weitere ungewöhnliche Stellen. Ich wusste von möglichen Hohlräumen, seltsamen Trassen und „versunkenen Städten“, Senkrechte Glatte Wände mit Efeu behangen, Pyramidentrassen und Spitzen. So will ich nun jene unglaublichen Ereignisse kundtun, die mich zum Dimensionsreisenden werden lassen sollten.






Ich begann an der Stelle im unten gezeigten Bild zu graben. Der schon vorhandene Hohlraum ragte etwa 2 Meter in den Basalt. Gesteinsbrocken und Erosionsmaterial wurden nach außen transportiert. Es zeigte sich immer deutlicher ein 40 cm breiter Spalt, der von mir freigelegt werden konnte.


Man konnte den Körper bequem durchzwängen um dahinter in einem weitläufigen Hohlraum wieder einmal fasziniert der Dinge zu harren.


Ich gelangte in eine große Halle, die meines Erachtens mit Partikeln aus Glimmerschiefer ausgelegt war. Erschreckenderweise stieß ich erstmalig in meinen jahrelangen Forschungen auf Wandgebilde und dreidimensionale Figuren, die mir kalten Schauer durch mein Nervensystem jagten. Um weiter vorzudringen musste ich unter diesem totenkopfähnlichen Gebilde durch.


Als ich diese Schwelle mulmigem Gefühls überschritt, steigerten sich die Ängste, weil ein leiser Ton ohne deutlich erkennbare Quelle wirkte. Mitten im Gang begann es im Wandbereich an einer Scheibe blau zu fluoreszieren. Einer Abfolge von seltsamen Mustern folgte ein erschreckendes Knistern. Dann erschien eine dreidimensional wirkende Figur. Es hatte sich ein automatisiertes Televisionssystem der Huts aktiviert. Beständig aber ohne viel Erregung zu zeigen starrte ich dieses Menschenähnliche Wesen an und es mich. Es folgten mehrere zusehende Huts auf der anderen Seite dieses, wie ich später erfahren sollte, optischen Übertragungssystems auf den zentralen wahrscheinlichen Erdplaneten der Huts. Ich bewegte mich weiter und kam in einen perfekt gearbeiteten halbkugelförmigen Raum. In geometrischer Anordnung erkannte ich darin 3 Meter hohe kegelförmige Nischen, an deren konisch zulaufenden Wänden Kugeln aus einem für mich unbekannten Material eingearbeitet waren. Es handelte sich um ein Dimensionstor des damaligen Entwicklungszustandes der Parallelweltreisetechnik.


Nach mehreren Minuten erstaunten Verweilens vernahm ich den Ton einer elektrischen Verdichtung. Schlagartig erschien eine Person mit eigenartiger Kopfbedeckung. Ein pfeifender leiser Ton wurde Begleiterscheinung dieses Hut, der sich nicht zu bewegen schien. Ich merkte jedoch wie alles an mir bleierner wurde und meine bewusste Wahrnehmung zu verschwinden begann, vernahm noch wie ich in eine dieser Röhren gestellt wurde, dann aus …... Schlimme Erbrechenszustände beim Erwachen in der Parallelwelt. Die Huts mussten mich dahin transferieren. Sie mussten auf Nummer sicher gehen, da noch nie jemand in ihre Anlagen eingedrungen war. Sie hatten ihre Kolonie in unserer Welt aufgegeben, da in verstärktem Ausmaß zu dieser Zeit lebende Jäger und Sammler das Gebiet zu bereisen begannen. Die Huts fühlten sich einfach in vermehrtem Maße gestört und wollten keinen Kontakt. Im Grunde genommen auch mit mir nicht. Jedoch gab es da einen weiblichen Forscherhut. Ihrem Interesse an meinem Sprachgebaren und allem was meine Erscheinung darstellte, sollte ich die Möglichkeit zur Rückkehr verdanken. Man gab mir zunächst Wasser zu trinken und seltsames Zeug zu essen und beachtete mich sonst kaum. Ich konnte mich frei bewegen und tat dies auch. Durch die geringere Schwerkraft auf dem Huts – Zentralerdeplaneten führten meine normalen Bewegungen oft zu Verletzungen, da ich irgendwo anstoßen musste. Ich wurde in ein „Klangauditorium“ geführt, wo mehrere Huts seltsame Töne erzeugten und meine Schnittwunden in exorbitanter Rasanz regenerierten. Es gelang auch verstärkt die bildliche telepathische Kommunikation der Huts zu erkennen. Der weibliche Forscherhut bemühte sich auch meine normale Art der Rede in Form der ausgesprochenen Buchstaben, Wörter und Sätze zu erlernen. Sie tat sich allerdings sehr schwer, da Huts ihre Stimmbänder ohnehin fast nur für Gesang nutzen, sowie keine hart ausgesprochenen Buchstaben, wie T,P,K,Z,X …. in der Lage sind zu tönen. So forschten einige ein Zeitmaß lang an mir und ich an ihnen und ihrer Welt. In den anderen Kapiteln sind viele Erkenntnisse und Bilder dargestellt. Da ich keine Gefahr oder Belästigung darstellte, gewährte man mir zurückzukehren und wiederkommen zu dürfen. Der Spalt durch den ich kroch wurde stärker verschlossen, damit Unbefugte die Reisekammern nicht betreten konnten. Mir gab man einen speziellen Frequenzstab, der in der Lage war tonnenschwere Steinformationen auf die Seite zu bewegen, und auch um hinter mir alles wieder zu verschließen. So konnte ich spurlos im Berg verschwinden. Man würde mich in der Kammer mit dem schon durchgeführten Prozedere erkennen und transferieren in die parallele Erde der Huts. Ein Abschlussbild am Pauliberg mit der Hutwissenschaftlerin, die ab meinem nächsten Besuch und der darauf folgenden Rückkehr übrigens eine kleine Expedition interessierter Huts in unsere Welt leiten wird, zunächst ohne Kontakt mit Menschen aufzunehmen. Mir war auch nach der Rückkehr stundenlang extrem schlecht, bis der Körper sich an die neuen alten Umstände gewöhnen konnte.

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